Geld kann man auf ganz unterschiedliche Arten aufbewahren: Man
kann es ins Portemonnaie legen oder in einem Sparschwein deponieren.
Diese Aufbewahrungsformen eignen sich nur für kleine Beträge. Sobald man
etwas mehr Geld besitzt, lohnt sich ein Konto bei einem Finanzinstitut.
Dort ist es sicher aufbewahrt. In diesem Lernclip
erfährst du, welche Arten von Konten es gibt und für welchen Zweck sie
sich eignen.
Grundsätzlich wird zwischen zwei Kontoarten unterschieden: Dem Privat- und dem Sparkonto.
Wenn du regelmässig Geld beziehen möchtest und Zahlungen über das Konto
abwickeln willst, so eignet sich ein Privatkonto (auch Lohn- oder
Zahlungskonto genannt).
Willst du hingegen Geld auf die Seite
legen und keine regelmässigen Zahlungen vornehmen, dann ist ein
Sparkonto mit höherem Zins die bessere Wahl.
Überlege dir mit Hilfe der nachfolgenden Zusammenstellung, ob du eher ein Privat- oder ein Sparkonto brauchen kannst.
Die beiden Kontoarten Spar-/Depositokonto und Privatkonto haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.
Speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen zugeschnitten ist das Jugendkonto. Neben einem attraktiven Zinssatz kommen Inhaber eines Jugendkontos in den Genuss von zusätzlichen Spezialangeboten, z.B. vergünstigte Reisen ins Ausland, Skipass-Aktionen und ähnliches. Meistens haben Jugendkonten auch keine Kontoführungsgebühren.
Finanzinstitute bieten auch Konten für besondere Zwecke an.
Das Vereinskonto eignet sich für Non-Profit-Organisationen wie Vereine, Sportclubs oder Parteien. Nur bestimmte Personen sind befugt, Geld abzuheben oder Zahlungen vorzunehmen.
Das Anlagekonto eignet sich für Personen, die langfristig Geld sparen möchten. Sie verpflichten sich, nur einen limitierten Betrag abzuheben und erhalten dafür einen höheren Zinssatz. Regelmässige Zahlungen können vom Anlagekonto aus nicht getätigt werden.
Das Ausbildungskonto ist für Studierende bestimmt, die bei einer Schweizer Universität oder Fachhochschule studieren. Ähnlich wie das Jugendkonto bietet das Ausbildungskonto vergünstigte Kontoführungsgebühren, höhere Zinsen und eine Reihe von Spezialangeboten.
Damit du den Überblick behältst, was auf deinem Konto geschieht, stellt dir dein Finanzinstitut regelmässig einen Kontoauszug zu. Bei vielen Finanzinstituten verursacht der Kontoauszug auf Papier zusätzlich Kontoführungsgebühren. Deshalb kannst Du meist selbst bestimmen, in welchen Abständen er dir zugestellt werden soll. Wenn du ein Privatkonto mit Online-Banking Funktionen hast, kannst du deinen Kontoauszug sogar jederzeit kostenlos aufrufen.
Ein Kontoauszug enthält in der Regel folgende Rubriken:
Wenn du dich entschieden hast, ein eigenes Konto zu eröffnen, dann ist es wichtig, dass du dich sorgfältig über die verschiedenen Angeboten informierst Hier einige Tipps:
Der Lernclip «Kontotypen» ist abgeschlossen.